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    <subtitle type="html">Rhein- und Fahrtensegeln - Vorbereitung und Berichte</subtitle>
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            <name>Holger Vogt</name>
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        <published>2010-09-04T15:46:55Z</published>
        <updated>2010-09-04T15:46:55Z</updated>
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        <title type="html">Medemblik - Makkum</title>
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                Wind N-NO 3-4,  Sonne<br />
Nachdem wir um 10:20 Uhr Medenblik verlassen habe, beschliessen wir angesicht des Wetters nicht nach Texel zu fahren. Dies würde auf grund des Windes 4 Stunden unter Motor bedeuten.<br />
Unser neues Ziel heißt Makkum. Von Medemblick aus liegt unser Ziel in Richtung 10°. Bei dem Wind können wir maximal Stavoren anlegen. Für 8 sm bleiben wir auf diesem Kurs und nach 2 Stunden wenden wir Richtung Den Oeuver. Nach 1,5 Stunden und 6,5 sm auf diesem Bug wenden wir Richtung Makkum und parallel zum Abschlussdeich geht es über 12 sm nach Makkum.<br />
Nach über 6 Stunden segeln immer hart am Wind machen wir in Makkum fest. Die Strecke von rund 30 sm  haben wir im Schnitt mit 4,8 Knoten gesegelt, dabei waren aber entlang des Abschlussdeiches Geschwindigkeit deutlich über 5 kn in der Spitze 7,1 kn.<br />
Abends gibt es lecker Steack an Bord. 
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        <published>2010-09-03T21:15:00Z</published>
        <updated>2010-09-03T21:15:00Z</updated>
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        <title type="html">Enkhuizen Medenblick</title>
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                Nach dem stürmischen und regnerichen Tagen der letzten Wochen, verpricht das Wochenende bestes Segelwetter.<br />
Wir treffen uns bereist am Morgen um zum Nachmittag bereits Enkhuizen Richtung Westfriesische Inseln zu verlassen.<br />
Um 16:00 Uhr geht es los. Es ist trocken, der Himmel reist weiter auf als wir Enkhuizen verlassen und 2 Stunden später kommen wir bei strahlendem Sonnenschein in Medenblik an.<br />
Wir liegen im Westerhafen und suchen uns aus dem "Restaurants aan het Water" De Bleije Blick aus.<br />
Hier kann man bei einer kleinen Seezunge (Slibtong) den einfahrenden Schiffen im Osterhaven zuschauen.<br />
Geplant ist die Fahrt über die Schleuse Den Oever nach Oundeschild auf Texel. Hochwasser ist um 14:00 Uhr, so dass wir gegen den Strom fahren müssen. Wir entschließen uns für eine späte Abfahrt, Den Oever ist in 2 Stunden ab Medenblik zu erreichen.  
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        <published>2010-06-03T16:22:00Z</published>
        <updated>2010-06-04T11:35:49Z</updated>
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        <title type="html">12. Fahrtag: Amsterdam - Enkhuizen</title>
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                7 Stunden am Stück geschlafen!<br />
<br />
Heute zurück nach Enkhuizen. Über das Markermeer können wir noch einmal richtig schön segeln.<br />
<br />
Um 17:00 Uhr legen wir in Enkhuizen nach 535,6 sm an, 150 sm davon konnten wir segel.<br />
<br />
Für die Crew war von allem etwas zum ersten Mal dabei: Nachtfahrt, VTG, Gezeitennavigation, modernes Radar und AIS<br />
<br />
Die Bilder und Eindrücke bleiben jedem anders im Gedächtnis und erweitern den persönlichen Horizont 
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        <published>2010-06-01T09:34:47Z</published>
        <updated>2010-06-04T11:04:50Z</updated>
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        <title type="html">10. Fahrtag: London - IJmuiden</title>
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                07:00 Ablegen St. Katharine Docks.<br />
Wir waren nach 15 Minuten aus der Schleuse und nach dem Tanken haben wir uns um 08:00 Uhr in Richtung Themsemündung aufgemacht. Unser erstes Ziel ist Sea Reach No.1.<br />
Der Wetterbericht:<br />
Shipping Forecast - Issued: 0505 UTC Tue 01 Jun<br />
Wind Variable becoming northeast later, 3 or 4. Sea StateSlight, occasionally moderate for a time. Weather Rain for a time, fog patches. Visibility Moderate, occasionally very poor.<br />
<br />
Mal schauen ob wir etwas segeln können.<br />
<br />
Durch die Nacht entlang der Ostküste bis Shipwash vor Felixtow. Diese Routenempfelung aus dem Reeds erweist sich als sehr sicher. Wir sehen zwar die dicken Pötte, aber keine kommt uns in die Quere.<br />
<br />
Um 23:00 Uhr ändern wir unseren Kurs auf 75° Richtung IJmuiden. 
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        <published>2010-05-31T09:48:00Z</published>
        <updated>2010-05-31T09:48:00Z</updated>
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        <title type="html">9. Fahrtag: London</title>
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                Keine Aktivitäten geplant. Jeder geht ein wenig seiner Wege. Die einen besuchen noch das British Museum.<br />
<br />
Ich bereiten die Navigation für den Heimweg vor und besorge noch die notwendigen Lebensmittel für den Rückweg.  
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        <published>2010-05-30T16:51:00Z</published>
        <updated>2010-05-30T16:51:00Z</updated>
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        <title type="html">8. Fahrtag: London St Katharine Docks</title>
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                Heute haben wir die Sightseeingtour gemacht. <br />
Der Tower of London ist in unmittelbarer Nähe unsere Liegplatzes. Durch das Death Mans Hole geht es entland der Uferseite zum Haupteingang. Heute am Sonntag ist erst ab 10:00 Uhr geöfnet. Wir wollen nicht warten und Springen auf den Bus Nr.15, der abfahrtbereit an der Haltestelle steht. Leider fährt der in die falsche Richtung! Sch... Linksverkehr.<br />
<br />
Aussteigen, auf der anderen Straßenseite warten und weiter geht es in die richtige Richtung bis St. Paul Cathedral. Der Aufstieg in die Kuppel soll 12,5 Pfund kosten! Es ist Sonntag und die Messe beginnt. Ein Moment der Ruhe und Besinnung.<br />
<br />
Anschließend besuchen wir den Temple District. Ein Bezirk in dem Anwälte ihre Büros und Wohnungen haben. Außerdem steht hier die Temple Church in dem Grabplatten der Templeritter zu sehen sind.<br />
<br />
Ab U-Bahn Station Temple ging es mit der Circle Line nach Nothing Hill. Wir schlendern über die Portobello Road mit dem sehenswerten Antiquitäten Ständen. <br />
<br />
Zum Latelunch treffen wir uns in Sheldon Sqare, eine neues Geschäftszentrum in der Nähe von Paddington Station. Es gibt Real Chinese Food mit Dim Sum und sonstigen Leckereinen.<br />
<br />
Nach dem Essen machen wir noch eine Abstecher nach Little Venice, hier liegen auf dem schmalen Regent's Canal schmale Hausboote die auch für Ausflugsfahrten zu mieten sind. Ein ruhiger beschaulicher Ort inmitten des geschäftigen Treibens von London.<br />
<br />
Ab Paddington ging es damm mit dem 15er quer durch die Stadt zurück zum Tower Hill. Vom Oberdeck des Busses hat man eine besondere Aussicht auf den Gebäudeschmuck. <br />
<br />
Am Tower teilen wir uns den typisch Englischen Snack Fish &amp; Chips. Nach dem Ausgibigen Lunch, geht beim besten Willen nichts mehr hinein, aber Fish &amp; Chips musste sein.<br />
 
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        <published>2010-05-29T19:48:00Z</published>
        <updated>2010-05-29T19:48:00Z</updated>
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        <title type="html">7. Fahrtag: London St Katharine Docks</title>
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                Das Wetter ist nicht geeignet um die geplante Sightseeing Tour zu machen.<br />
Wir gehen shoppen lautet der Entschluss.<br />
<br />
Erste Station Fortnum &amp; Mason mit der reichhaltigen Auswahl an Tee und vor allem über 50 Sorten Marmelade.<br />
<br />
Nächste Station Harrods. Ein Besuch in London ohne eine Abstecher nach Harrods geht gar nicht. Nicht nur das Angebot an Waren ist überwältigende sonder auch die Themenbezogenen Hallen, vor allem im Foodbereich. Hier haben wir uns mit Leckereinen für das Abendessen eingedeckt.<br />
<br />
Nach 6 Stunden Einkaufen war die Luft raus. Auf dem Rückweg haben wir noch einen Abstecher in einem Maritime Store gemacht und eine Seekarte für die Rückfahrt erstanden. Auch hier war wieder eine sehr große Auswahl vorhanden.<br />
<br />
 
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        <published>2010-05-28T16:13:12Z</published>
        <updated>2010-05-28T16:50:59Z</updated>
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        <title type="html">6. Fahrtag: London</title>
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                1. Tag in London<br />
<br />
Wir haben den heutigen Tag ganz in das Thema "Maritim" gestellt. <br />
Mit dem Riverboat ging es ab St. Katharin bius nach Greenwich. Unterwegs gab es durch den Bootsmann kleine Geschichten und Anekdoten zu den Haeusern und Pubs auf beiden Seiten des Ufers.<br />
<br />
In Greenwich, auf dem Weg zum Observatorium, machten wir eine kurzen Abstecher in den Greenwich Market. Eine kleine Markhalle mit vielen Staenden und Shop. Hier gibt es Essen aus <u>aller </u>Welt, Kleidung, Spielzeug, Schmuck, Kunsthandwerk und Troedel. Ein wunderbares Bild.<br />
<br />
Greenwich Observatory erreichten wir rechtzeitig zum 12:00 Uhr Schlag GMT. Natuerlich sind wir zwischen Ost und West hin und her gesprungen, haben uns aber nicht in die Schlange fuer das "beento" Foto angestellt.<br />
<br />
Dafuer gab es einen Fuehrung zur Entwicklung der Schffschronometer - SUPER!<br />
<br />
Im Maritime Museeum erkundeten wir die Geschichten rund um die Seefahrt und die Schiffsbaugeschichte. Beeindruckend war der Fahrsimulator. Auf der Bruecke eines Tankens durch die Strasse von Dover.<br />
<br />
PS: Geduld, die Bilder kommen noch. Ich hatte doch keine Zeit fuer die Auswahl. 
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        <published>2010-05-27T16:11:00Z</published>
        <updated>2010-05-29T07:21:22Z</updated>
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        <title type="html">5. Fahrtag: Vlissingen - Sheerness - London</title>
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                00:00 Uhr Wachwechsel. Seit 22:00 Uhr hat die alte Wache in die Nacht hinein die GANDUL bis vor die Einfahrt zum Princes Chanal gesteuert. Unsere Augen mussten sich erst an die Nacht gewöhnen und dann die vielen Lichter auf und über dem Wasser sortieren. Hier war ein ständiger Abgleich mit der Karte erforderlich, denn die vielzahl der Lichter, für die Schiffahrt gibt es nur 4 Farben Rot, Grün, Weiß und Gelb, konnten nur durch die Signalisierung unterschieden werden.<br />
<br />
Bei der Einfahrt in den Pricess Chanal musste eine Untiefentonne an Steuerbord passiert werden und dann sofort auf die erste grüne Fahrwassertonne gewendet werden. Entlang diesem grünen Tonnenstrich war der Weg durch die Nacht vorgegeben.<br />
<br />
Hier war uns auch wieder das AIS von großem Nutzen. Zum einen konnten wir die großen Schiffe in um uns herum auf dem Kartenplotter schon fühzeitig sehen, zum anderen waren wir auch für die Dampfer schon so frühzeitig zu erkennen, daß sie problemlos um uns herumfahren konnten. Dies war auch deutlich am Plotter zu sehen. Eine kleine Kurskorrektur und die Gefahr einer Kollision bestand nicht mehr.<br />
<br />
An der Ausfahrt des Pricess Chanal stehen 3 Untiefentonnen auf dem Shivery Sand mit verschieden Signalen. Diese stehen aber so dicht zusammen, daß eine Unterscheidung recht schwierig war. Wir hielten auf die südlichste zu, denn die sollte an Steuerbord passiert werden. Etwa ein Meile davor wurden wir über Funk angerufen. "Gandul Gandul this is dover Cost Guard. - Please change to 69 London VTS"<br />
<br />
Ah, die Jungs da können uns ja auch sehen. London VTS hat uns dann darauf aufmerksam gemacht, das in 3 Kabellängen voraus eine Untiefe ist und wir unseren Kurs mehr nach Süd wenden sollen. Das alles erfolgte sehr höflich und doch bestimmt.<br />
<br />
Um 0400 haben wir die Wache kurz vor unserem Wegepunkt Sheerness an der Einfahrt zur Themse übergeben.<br />
<br />
Um 7:30 Uhr, nach einem erholsamen Schlaf waren wir schon ein Stück in die Themse eingefahren. Ein schnelles kräftiges Frühstück und dann wieder Wache von 0800 - 1200 (Bordzeit).<br />
<br />
Der Motor lief mit 1500 Umdrehungen sanft und rund. Diese Drehzahl schiebt deas Boot normal mit etwa 3 Knoten voran. Bedingt durch den einlaufenden Tiedestrom machten wir eine SOG von 7,5 Knoten, teilweise sogar 8. Die Fahrt auf der Themse war Rheinsegler nicht besonders Aufregend. Schön dem Fahrwasser folgen und die Strömung ausnutzen. Besonders war hingenen die Tatsache das wir zu Berg vom Strom geschoben wurde.<br />
<br />
Landschaftlich ist der untere Teil der Themse sehr von Indutrieanlagen geprägt. Das Bild erinnert an die Fahrt durch Duisburg auf dem Rhein. Es gibt hier und da einen Siedlung, die sind aber hinter hohen Dämmen und Mauern versteckt.<br />
<br />
Spannend wurde es dann als wir London erreichten. Das Themse Sperrwerk, Blackwell mit der O2-Arena und schließlich der Greenwich. Mit überqueren der 0-Linie sind wir in westliche Welt eingefahren.<br />
<br />
Um 12:30 Uhr Bordzeit sind wir vor der Towerbridge nach 150 nm angekommen. Für den Weg von Vlissingen haben wir 23,5 Std gebraucht und sind im Schnitt 5,8 Kn gefahren.<br />
<br />
In St. Katharine Docks konnten wir um 14:30 fest machen.<br />
<div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 110px"><div class="serendipity_imageComment_img"><img width='110' height='83'  src="http://holgervogt.de/uploads/sail/P1040471.serendipityThumb.jpg" alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Gandul in St. Katharin</div></div> 
            </div>
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        <link href="http://holgervogt.de/index.php?/archives/48-4.-Fahrtag-Vlissingen-Sheernes-London.html" rel="alternate" title="4. Fahrtag: Vlissingen - Sheernes - London" />
        <author>
            <name>Holger Vogt</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2010-05-25T22:00:00Z</published>
        <updated>2010-05-29T07:19:21Z</updated>
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        <title type="html">4. Fahrtag: Vlissingen - Sheernes - London</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                7 - 8 - 9<br />
<div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 110px"><div class="serendipity_imageComment_img"><img width='110' height='83'  src="http://holgervogt.de/uploads/sail/P1040460.serendipityThumb.jpg" alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Ausfahrt mit "Pegellatten"</div></div><br />
Aus dem Hafen kann man erst ab 2 Std nach Niedrigwasser verlassen. An der einfahrt sind Balken angebracht. Jeder Balken hat eine Höhe von 20 cm und die Balken haben einen Abstand von 50 cm. Wenn der unterste Balken (Nr.9) aus dem Wasser ist, stehen noch 150 cm Wasser über dem Drempel. Bei 230 cm Tiefgang musste also der 7. Balken und noch ein bischen unter Wasser sein.<br />
<br />
Bedingt durch den Wind aus NE wurde das Wasser auf der Schelde geblasen und die Flut tat sich schwer so schell wie wir es uns wünschten zu steigen. Dadurch verschob sich die geplante Abfahrt von 09:30 auf 11:00 Uhr.<br />
<br />
<br />
<img width='110' height='83' style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://holgervogt.de/uploads/sail/SDC10694.serendipityThumb.jpg" alt="" />Raus aus der Schelde ging es unter Motor. Als wir die stark befahrenen Fahrwasser der Schelde verlassen hatten war der NE auf 2-3 bft zurückgegangen und blies uns genau auf das Heck. So dümpelten wir weiter bis zur Einfahrt in das Verkehrs trennungsgebiet (VTG). Diesem leitet uns zum VTG im Kanal/Südliche Nordsee im welchem der Schiffsverkehr in Richtung Nord und Süd verläuft, so eine Autobahn auf dem Wasser.<br />
<br />
<img width='110' height='83' style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://holgervogt.de/uploads/sail/SDC10611.serendipityThumb.jpg" alt="" />Endlich gegen 17:00 Uhr drehte der Wind weiter auf NE. Unter Segel und auf den vorgeschriebenen Kursen ging es über das VTG. Etwas tricky war es dann noch einmal bei der Auffahrt in das Nord-Süd VTG. Hier mussten wir 300° steuern und durften den Versatz durch Wind und Strom nicht ausgleichen. Unsere Mittschiffslinie muss immer im recheten Winkel zur Verkehrsrichtung sein.<br />
<br />
<br />
 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://holgervogt.de/index.php?/archives/51-3.-Fahrtag-Vlissingen.html" rel="alternate" title="3. Fahrtag: Vlissingen" />
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            <name>Holger Vogt</name>
            <email>nospam@example.com</email>
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        <published>2010-05-25T16:40:00Z</published>
        <updated>2010-05-29T07:14:44Z</updated>
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        <title type="html">3. Fahrtag: Vlissingen</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Hafentag in Vlissingen.<br />
<br />
Wir Nutzen den Tag und schauen uns Vlissingen, ein beschauliches Hafenstädtchen mit großer historischer Vergangenheit, an. Der berümteste Militärstatege der Niederlande Michiel de Ruyter ist hier geboren, und über all inder Stadt gibt es Straßen und Plätze die mit mit Ihm und seinen Weggefährten in Verbindung gebracht werden.<br />
<img width='110' height='83' style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://holgervogt.de/uploads/sail/SDC10595.serendipityThumb.jpg" alt="" /><br />
Hanns und Franz die erst in den frühen Morgenstunden von Ihrer spontanen Kneipentour zurück kamen hatten etwas Anlaufschwierigkeiten für den Tag.<br />
<br />
Nachmittag haben wir das Boot für die Überfahrt aufklariert und die Beleuchtung geprüft.<br />
<br />
Um 09:00 traf dann unser letztes Crewmitglied ein.  
            </div>
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        <link href="http://holgervogt.de/index.php?/archives/47-2.-Fahrtag-Scheveningen-Vlissingen.html" rel="alternate" title="2. Fahrtag: Scheveningen - Vlissingen" />
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            <name>Holger Vogt</name>
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        <published>2010-05-24T21:55:00Z</published>
        <updated>2010-05-28T16:39:45Z</updated>
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        <title type="html">2. Fahrtag: Scheveningen - Vlissingen</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                6-7-8<br />
<br />
Wind kommt heute genau aus Südwest, unsere Richtung, wird also nichts mit Segeln.<br />
Wir wollen heute Abend in Vlissingen sein und dann bis 26.05. dort warten. Dies hat nautische und personelle <br />
Gründe. 1. von Vlissingen aus geht der direkte Weg zur Themsemündung und 2. wird unsere Crew verstärkt.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 110px"><div class="serendipity_imageComment_img"><img width='110' height='83'  src="http://holgervogt.de/uploads/sail/P1040458.serendipityThumb.jpg" alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Spülschiff vor Rotterdam</div></div>Kurz hinter Scheveningen beginn die Enfahrt zum Hafen von Rotterdam. Hier ist sehr starker Schiffsverkehr und wir <br />
müssen uns zum queren der Einafhrt beim "sector Maasmond" anmelden.<br />
Hier wird Küste verändert. Aus dem Meer wird ein Damm zur Erweiterung des Containerhafen aufgespült.<br />
<br />
Nachdem wir dieses Verkehrsgebiet verlassen haben, halten wir uns gut von der Küste frei. Vorbei an den bekannten <br />
Ferienorten Renesse, Niew-Hamstede, Oostkapelle und Domburg geht es nach Westkapelle. Hier führt das Fahrwasser so <br />
dich am Strand vorbei, daß uns die Badegäste fast den Rumpf putzen können.<br />
<br />
Um 18:00 Uhr erreichen wir unser Ziel Vlissingen, müssen aber noch bis 20:30 warten, damit wir über den Drempel in <br />
die Marina "de Ruijterhaven" einlaufen können.<br />
Zum Glück gibts im Hafen Restaurant noch etwas zum Essen. Ein kleiner Absacker in einer der vielen Kneipen am Hafen <br />
rundet diesen Tag ab.<br />
<br />
61,9 sm<br />
<br />
 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://holgervogt.de/index.php?/archives/46-1.-Fahrtag-Enkhuizen-Scheveningen.html" rel="alternate" title="1. Fahrtag: Enkhuizen - Scheveningen" />
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            <name>Holger Vogt</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2010-05-23T20:58:55Z</published>
        <updated>2010-05-23T20:58:55Z</updated>
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        <title type="html">1. Fahrtag: Enkhuizen - Scheveningen</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                5 - 6 - 7, 5:00 Uhr Aufstehen, 6:00 Uhr Frühstück und 7:00 Uhr ablegen so war die Regel für den ersten Fahrtag.<br />
Um 7:30 hatten wir die 1. Schleuse für heute passiert und fuhren unter Motor durch das Markermeer Richtung Nordzeekanaal.<br />
Pünktlich um 12:00 Uhr konnten wir durch die Oranjesluiz in den Kanal einfahren und wurden kurz darauf von der Wasserschutz gestoppt. <br />
Vorschriftsmässig sind wir auf der Steuerbordseite des Fahrwasser gefahren, für die Damen und Herren aber nicht weit genug, denn wir sollten uns außerhalb des Fahrwasser halten - na gut. <div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 110px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a class='serendipity_image_link' href='http://holgervogt.de/uploads/sail/IMG_0437.jpg'><img width='110' height='80'  src="http://holgervogt.de/uploads/sail/IMG_0437.serendipityThumb.jpg" alt="" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Schnellfähre auf Nordzeekanaal</div></div><br />
Um 15:30 hatten wir endlich die Nordsee beim Verlassen der 3. Schleuse (IJmuiden) erreicht. Der Wind war vielversprechend und wir konnten Richtung Scheveningen segeln. <br />
<div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 110px"><div class="serendipity_imageComment_img"><a class='serendipity_image_link' href='http://holgervogt.de/uploads/sail/P1040455.jpg'><img width='110' height='76'  src="http://holgervogt.de/uploads/sail/P1040455.serendipityThumb.jpg" alt="" /></a></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Kasino in Scheveningen</div></div>Nach einer halben Stunde hatte der Wind von anfäglich 15 kn auf 8 kn abgenommen umd mit knapp 3 kn dümpelten wir über den Ententeich Nordsee. Die ETA stand auf 22:30 Uhr, also Motor an und mit Stützsegel weiter entlang der niederländischen Küste, vorbei an Zandvoord, Nordwijk und Katwijk.<br />
Um 19:00 Uhr legten wir in einem mit Regattaschiffen übervollen Hafen an.<br />
Nach einem leckerem Abendessen an Bord haben sich alle frühzeitig in die Kojen verzogen.<br />
<br />
70,1 nm davon 3 gesegelt 
            </div>
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        <link href="http://holgervogt.de/index.php?/archives/45-London-Toern-2010.html" rel="alternate" title="London Törn 2010" />
        <author>
            <name>Holger Vogt</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2010-05-10T11:01:48Z</published>
        <updated>2010-05-20T19:25:13Z</updated>
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        <title type="html">London Törn 2010</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Dieses Jahr geht es mal nicht in den Süden, vielmehr wollen wir die Nordsee und die Themse befahren. Das Schiff ist für die Fahrt und die nächsten Jahre bestens gerüstet. Zum Saisonstart wurde die Navigation mit Radar überarbeitet. Der Steuermann /-frau hat jetzt die elektronische Seekarte mit überlagertem Radarbild und AIS im Blick. Ein großer Sicherheitsfaktor, denn es ist ein Blick über den Horizont bzw. durch den Dunst.<br />
<a class='serendipity_image_link' href='http://holgervogt.de/uploads/sail/toern.jpg'><img width='110' height='81' style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://holgervogt.de/uploads/sail/toern.serendipityThumb.jpg" alt="" /></a><br />
Wir habe an Hand von Reed's und Papierkarten folgende Route ausgearbeitet. Die letzte Entscheidung trifft wie immer der Wind. <br />
Ein wesentlicher Punkt der Planung waren die Öffnungszeiten der Schleuse zu St. Katahrine Docks. Das war für uns der Ausgangspunkt der Planung. Vor diesem Zeitpunkt erfolgte die Berechnung des Abfahrtstages unter Berücksichtigung der Gezeiten in der Nordsee.<br />
Ein weiterer der Planung waren die Verkehrstrennungsgebiete in der südlichen Nordsee zu beachten. Diese sind in der Seekarte mit Pfeilen für die vorgegebene Fahrtrichtung gekennzeichnet. Aber auch für den Querverkehr gibt es eine definierte Einfahrt. <br />
<br />
<strong>Grobplanung Hinweg:</strong><br />
So 23.05. Tag 1, 42 sm / Enkhuizen - Amsterdam - Ijmuiden<br />
<br />
Mo 24.05. Tag 2, 87 sm / Ijmuiden - Roompotsluis<br />
<br />
Di 25.05. Tag 3, 51 sm / Roompotsluis - Nieuwpoort<br />
<br />
Mi 26.05. Tag 4, 86 sm / Nieuwpoort - Ramsgate - Sheerness (- Queenborough)<br />
<br />
Do 27.05. Tag 5, 45 sm / (Queenborough -) Sheerness - London/St Katharine Docks<br />
Hinweg 311 sm<br />
<br />
<strong>Möglicher Rückweg :</strong><br />
Di 01.06. Tag 1, 150 sm / London/St Katharine Docks - (Sheerness) - Vlissingen<br />
<br />
Do 03.06. Tag 3, 86 sm / Vlissingen - Ijmuiden<br />
<br />
Fr 04.06. Tag 4, 42 sm / Ijmuiden - Amsterdam - Enkhuizen<br />
Rückweg 278 sm<br />
	<br />
Während des Törns werden wir "live", sofern ein Zugang zum Internet besteht, berichten. Für den Zugang haben wir uns aus den jeweiligen Ländern SIM Karten (Prepaid) besorgt, die wir zur Einwahl verwenden. <br />
Ansonsten setzen wir wieder die bewährte Technik aus DELL Notebook (12"), Garmin GPS60 und Huawei E160 Datenstick ein. <br />
 
            </div>
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        <link href="http://holgervogt.de/index.php?/archives/44-Seemannschaft.html" rel="alternate" title="Seemannschaft" />
        <author>
            <name>Holger Vogt</name>
            <email>nospam@example.com</email>
        </author>
    
        <published>2008-10-05T12:28:00Z</published>
        <updated>2008-10-05T12:28:00Z</updated>
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        <title type="html">Seemannschaft</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Alle wieder gesund!<br />
Keine personellen Ausfälle während des Törns, materielle Schäden werden im Nachhinein noch geregelt.<br />
<br />
Für den Skipper fällt die Last der Verantwortung endgültig ab.<br />
<br />
Hier noch einige Bemerkungen zur Seemannschaft und Navigation. <br />
Wir haben für die Vorbereitung des Törns und auch während der Fahrt vermehrt elektronische Hilfsmittel zur Dokumentation und Navigation verwendet. In Gebrauch waren:<br />
- Garmin GPS 60 (das bewährte Gelbe)<br />
- Notebook 12" von Dell (klein, leicht, robust)<br />
- Navigationssoftware Fugawi 4 (zur Vorbereitung und Auswertung)<br />
- Handy, Nokia 6100 (Wetter SMS) <br />
<br />
Auf dem Notebook wurde die mögliche Route geplant und später die Tagesplanung in Verbindung mit dem Wetterbericht aktualisiert. Die Wegpunkte wurden per USB an das GPS 60 übergeben, welches dem Steuermann als Information zu Verfügung stand. Während des Tages wurde mit dem GPS die gefahren Route aufgezeichnet und am Abend wieder in das Notebook übertragen. Die Tagesereignisse wurden direkt in ein elektronisches Logbuch (EXCEL-Datei) geschrieben und später mit den Logdaten ergänzt. Über Nokia PC Suit wurden die Wetter-SMS ausgelesen und auch in das Logbuch übertragen.<br />
Für die Dokumentation wurden dann die Tagesrouten auch nach Google-Earth übertragen und als Screenshots festgehalten.<br />
<br />
Selbstverständlich hatten wir auch die aktuellen Papierkarten an Bord. Diese war auch zur Prüfung der Ortsbestimmung und Seezeichen ständig im Gebrauch. Das Logbuch wurde auch mit Papier und Bleistift geführt und war dem elektronischen Logbuch immer voraus. <br /><a href="http://holgervogt.de/index.php?/archives/44-Seemannschaft.html#extended">"Seemannschaft" vollständig lesen</a>
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